Monatsarchiv Februar 2018

VonBernhard

Über mich

demächste

VonBernhard

Fotogalerie Bernhard Kaster

Bald zu erreichen.

VonBernhard

Politik und Winterspiele 2018 in Korea – passt das zusammen?

Während in der Politik gestern der Verhandlungs-Marathon beendet worden ist und die CDU sich mit der SPD auf eine große Koalition geeinigt hat, fand heute in Pyeong Chang die feierliche Eröffnungsfeier für die 23. Olympischen Spiele 2018 statt. 8220 km von Deutschland entfernt spielt in Pyeong Chang neben den sportlichen Wettkämpfen die Politik ebenfalls eine wichtige Rolle, denn die Winterspiele 2018 stehen im Zeichen der weltweiten Entspannung mit dem Slogan „Frieden in Bewegung“.

Weltweit sitzen die Sportfans gespannt vor dem Bildschirm

Während 35000 Zuschauer bei eisigen Temperaturen die Eröffnung der Winterspiele 2018 live erlebt haben, verfolgten alle anderen Fans der Olympischen Spiele das Geschehen vor dem TV-Gerät. Der Staatspräsident von Südkorea heißt Moon Jae und er erklärte die 23. Olympischen Winterspiele für eröffnet. Alle teilnehmenden Mannschaften liefen nach und nach ins Stadion ein, die Tradition sieht es vor, dass Griechenland als erstes einläuft und die weiteren Mannschaften wie Deutschland an dritter Stelle folgen. Kombinierer Eric Frenzel hielt stolz die deutsche Fahne empor, insgesamt nehmen 2900 Sportler aus 92 Ländern an 102 Olympischen Wettbewerben teil. 154 Sportler werden für Deutschland sportliche Höchstleistungen präsentieren. Arnd Peiffer ist Biathlet aus Niedersachsen und wird jetzt bereits zu den Favoriten gezählt.

Die Kosten der Winterspiele 2018

Wie bei allen Großveranstaltungen stellt sich die Frage nach den Kosten, die Winterspiele 2018 dauern bis zum 25.02.2018 und kosten rund zehn Milliarden Euro. Die Party im Olympia Stadion fand bei Minusgraden und einem eisigen Wind statt, Doubles von Donald Trump, dem US-Präsidenten und Kim Jong Un, dem Machthaber in Nordkorea winkten den einlaufenden Sport Stars so friedlich und formvollendet zu, dass sie dem Slogan der Olympischen Spiele „Frieden in Bewegung“ so stimmungsvoll in Szene setzen, dass das Publikum begeistert jubelte. Sport ist das ideale Mittel, um die Nationen friedlich miteinander in einen fairen Wettstreit treten zu lassen, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nahm aus diesem Grund persönlich an den Festlichkeiten in Pyeong Chang teil. Der gemeinsame Einzug der koreanischen Mannschaften, die als gemischtes Team im Eishockey an den Start gehen, war ein weiteres Highlight der Eröffnungsveranstaltung. Gastgeber Südkorea und Nordkorea finden offiziell sonst eher selten einen gemeinsamen Weg, es ist noch gar nicht so lange her, da wären solche sportlichen Gemeinsamkeiten undenkbar gewesen.

Die Winterspiele 2018 als Chance die Völker miteinander zu verbinden

Sportler aus aller Welt haben eine Vorbildfunktion und können bei den Olympischen Spielen 2018 zeigen, dass es möglich ist, friedliche Sund faire portwettkämpfe auszutragen. Sportliche Fitness ist bereits bei der Eröffnungsfeier gefragt, denn bei den eiskalten Temperaturen war das Durchhaltevermögen der Teilnehmer und auch der Zuschauer auf eine harte Probe gestellt. Brillante Lichtanimationen, eindrucksvolle Tänze und die Entfachung des Olympischen Feuers, das im Laufschritt überreicht worden ist, erwärmten dann die Herzen der Zuschauer sehr schnell. Das Olympische Feuer ist von der erfolgreichen Eiskunstläuferin Kim Yuna entzündet worden. Der Olympische Gedanke ist von „Fair Play“ geprägt, die Friedensbotschaft soll im besten Fall die Zeit der sportlichen Wettkämpfe überdauern und sich auch in den weiteren politischen Entscheidungen beispielsweise im Zusammenleben zwischen Nord- und Südkorea widerspiegeln.

Die koreanische Sprache lernen wird mit den Berichten der ARD möglich

Die ARD war der Meinung, dass die meistens Zuschauer bereits mit der koreanischen Sprache so vertraut sind, dass die Übersetzung der Ansprache von Lee Hee Beom (Organisationskomitee) zur Eröffnungsfeier entfallen konnte. Das Kommunikationsproblem war darauf zurückzuführen, dass die Rede eigentlich in Englisch übertragen werden sollte. Lee Hee Beom hat sich aber spontan entschlossen, die Sprache seines Heimatlandes zu verwenden. Untertitel in der passenden Landessprache einzublenden war nach Angaben der zuständigen Pressestelle in dem Moment nicht möglich. In Zukunft ist die Redaktion auf solche „Überraschungen“ besser vorbereitet, denn nicht jeder spricht die koreanische Landesprache. In 15 Tagen wird in der prachtvollen Arena, die für die Olympischen Spiele 2018 extra neu gebaut worden ist und 61 Millionen Euro gekostet hat ist, die Schlussfeier in dem sportbegeisterten Land stattfinden.