Fledermäuse behindern Planungen

Ortsumgehung Könen – Verschweigt Bundesregierung Probleme?

BERLIN/KONZ. Entgegen allen Versprechungen von Bundes- und Landesregierung scheint es in Berlin und Mainz doch Probleme bei der Planung der Ortsumgehung Konz-Könen zu geben. In einer Antwort auf eine Sachstandsanfrage des CDU-Bundestagsabgeordneten Bernhard Kaster erklärte die Landesregierung, dass der Fortschritt der B-51-Planungen von der „Auswertung einer Kartierung und die Erstellung einer FFH-Verträglichkeitsprüfung in Bezug auf verschiedene Fledermausarten“ abhängen würde.

Für Bernhard Kaster, der den Beginn des Planfeststellungsverfahrens für die Ortsumgehung Könen angemahnt hatte, wird das Vorgehen von Bundes- und Landesregierung langsam befremdend: „Vor Ort brüsten sich SPD-Staatssekretäre mit dem Fortschritt des Projektes und wenn konkret nachgefragt wird, hängt alles plötzlich im Ungewissen und an diversen Fledermäusen.“ Zwar seien, so die Mainzer Staatskanzlei, die technischen Planunterlagen inzwischen mit Anmerkungen vom Bundesverkehrsministerium genehmigt worden; doch wann nun endlich mit der Planfeststellung begonnen werden kann– darauf wissen zurzeit wohl nur die Fledermäuse eine Antwort.

Bernhard Kaster will auch hier „nicht locker lassen“ und das Land weiter drängen, die Ortsumgehung Könen nun endlich zu realisieren. Besonderes Augenmerk will der CDU-Parlamentarier dabei auch auf die Umsetzung einer vernünftigen Planung richten. „Es muss bei den Planungen in jedem Falle bei der bisher vorgesehenen kreuzungsfreien Variante bleiben. Hier darf nicht aus Sparzwängen eine andere bauliche Lösung vorgezogen werden, sonst ist zu befürchten, dass auch weiterhin der LKW-Verkehr statt über die Umgehungsstraße lieber die kürzere Strecke mitten durch Konz-Könen wählt.“

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