Optimismus hilft der Regierung

Wirtschaftsaussichten werden besser

Die wirtschaftliche Stimmung in Deutschland hat sich zum Jahresbeginn deutlich gebessert. Während in den vergangenen Monaten das Wachstum allein vom Export getragen wurde, kommt jetzt auch die Binnenkonjunktur in Fahrt. Die verdeutlichen ein paar Zahlen aus der Einschätzung der Bundesregierung für das Jahr 2006: Die Inlandsnachfrage wird demnach um 0,7% (Vorjahr 0,2%) zunehmen. Die Konsumausgaben steigen um 0,3%, die Ausrüstungsinvestitionen dürften um 4,8% wachsen. Insgesamt rechnet die Regierung mit einem Wachstum von 1,4% nach 0,9% im vergangenen Jahr.

„Das Wachstum kann nach Meinung vieler Experten in diesem Jahr sogar noch stärker ausfallen. Die Bundesregierung setzt ihre Schätzung aber bewusst konservativ an, um eine verlässliche Grundlage für eine seriöse Haushaltsplanung zu haben“, erläutert Bernhard Kaster. Der Parlamentarische Geschäftsführer von CDU/CSU sieht vor allem in einem spürbar wachsenden Optimismus. „Viele Menschen scheinen mit der neuen Kanzlerin und ihren ersten Maßnahmen und Auftritten einen Aufbruch zu verbinden. Dies hilft enorm die anstehenden Aufgaben zu bewältigen.“

Vieles läge aber noch im Argen, die Arbeitslosigkeit könnte noch spürbarer zurückgehen. Zwar werde sich der Arbeitsmarkt 2006 verbessern und die Arbeitslosenquote von 11,7 % auf 10,9 % zurückgehen, dies sei aber immer noch zu hoch. „Hier dürfen wir nicht ungeduldig werden und müssen der Regierung die nötige Zeit geben“, so Bernhard Kaster.

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